Der Alterungsprozess

Wie jeder andere Wein so muss auch Portwein reifen, denn nur der Alterungsprozess macht einen guten Portwein aus.

Jahrelang

Damit ein Portwein in aller Ruhe altern und reifen kann, muss er mindestens zwei Jahre in einem Holzfass gelagert werden. Erst dann wird der Wein zum ersten Mal verkostet und der Winzer entscheidet, was mit dem Wein weiter geschieht. Viele Winzer lassen den Port auch bis zu sechs Jahren im Fass. In der heutigen Zeit wird der Portwein auch in Stahltanks gelagert, aber viele Experten sind der Ansicht, dass der wirkliche Portwein aus Portugal in einem Holzfass reifen muss, damit er optimal atmen und langsam altern kann.

Die Jahrgänge

Beim Portwein aus Portugal spielt der Alterungsprozess der einzelnen Jahrgänge eine große Rolle. Ein durchschnittlicher Jahrgang hat in der Regel keine lange Reifezeit und wird noch jung in Flaschen umgefüllt. Wäre er zu lange im Fass, dann würde er an Geschmack verlieren. Bei einem überdurchschnittlichen Jahrgang bleibt der Wein länger in einem großen Fass und wird relativ spät in ein kleineres Fass oder in eine Flasche umgefüllt. Portweine eines Spitzenjahrgangs, die als sogenannte Vintage Weine deklariert werden dürfen, werden sehr schnell in Flaschen umgefüllt und altern dann noch einmal zehn Jahre.

Pines

In einem Pine, einem kleinen Fass, reift der Portwein schneller, da er mehr Sauerstoff bekommt. Der Wein nimmt in kleinen Fässern auch das Aroma des Holzes an und behält eine helle Farbe. Eine Flasche Port aus einem Pine muss auch nicht nach dem Öffnen in kürzester Zeit getrunken werden, denn er ist länger haltbar.

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