Herstellung des Portweines

Der Alkoholgehalt von Portwein

Portwein gehört zu den Likör- oder Süßweinen und sein Alkoholgehalt ist genau festgelegt.

Die Gärung

Bei der Portwein Herstellung spielt die Gärung eine ganz besondere Rolle. Diese unterscheidet den Wein letztendlich von allen anderen Weinen. Nachdem die Trauben handverlesen worden sind, werden sie zunächst wie alle anderen Weine auch gepresst, im Anschluss daran muss der Most gären. Das ist aber auch schon alles, was andere Weine und Portweine gemeinsam haben, denn ab diesem Zeitpunkt geht die Portwein Herstellung andere Wege. Was einen Wein erst zum Portwein macht, nennt man Vinierung, denn der noch gärende Most wird mit hochprozentigen (80%) Branntwein aufgefüllt. Dieser Vorgang spielt bei der Portwein Herstellung eine entscheidende Rolle und ist für das jeweilige Alkoholvolumen der einzelnen Weine verantwortlich.

Der Alkoholgehalt

Wenn der Branntwein bei der Portwein Herstellung dem Most zugesetzt wird, dann stoppt die Gärung und im Grunde ist der Wein dann schon ein Portwein. Je weiter aber die Gärung schon fortgeschritten ist, desto weniger Branntwein wird dazugegeben. Daraus erklärt sich auch der Alkoholgehalt der einzelnen Portweinsorten. Bei der Herstellung von Portwein muss also immer nur der Gärungsprozess beobachtet werden, denn er ist für den Alkohol entscheidend. Portweine dürfen generell immer nur zwischen 19 und 22% Alkoholvolumen haben. Wenn bei der Herstellung von Portwein der Gärungsprozess noch nicht so weit fortgeschritten ist und dementsprechend viel Branntwein dazukommt, dann erreicht der Wein auch immer einen höheren Alkoholgehalt. Ist der Gärungsprozess aber schon weit fortgeschritten, dann wird bei der Portwein Herstellung ein eher niedriger Alkoholgehalt erreicht.

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