Der Portwein

Die Quintas

Neben einer guten Traube kommt es auch immer auf die jeweilige Quinta an, ob ein Portwein zu einem echten Vintage Portwein wird.

Bauernhöfe

Als man im Douro-Tal im 13. Jahrhundert damit begann, Trauben für Portweine anzubauen, geschah dies auf den sogenannten Quintas, kleinen Bauernhöfen, die mit dem Anbau der Trauben den eigentlichen Grundstein für den heute bekannten Wein legten. Aus den ehemaligen Bauernhöfen wurden im Laufe der Jahrhunderte Weingüter, die sich mehr oder weniger auf eine Rebensorte festgelegt haben. Heute werden die einzelnen Weine nach den jeweiligen Quintas benannt. Einige dieser Güter produzieren Spitzenweine, die die Bezeichnung Vintage Portwein führen dürfen.

Die Lagerung

Quintas, die Vintage Portwein produzieren, sind auf der ganzen Welt berühmt. Dieser besondere Wein hat von allen Portweinen die längste Lagerzeit. Ein sehr guter Vintage Portwein muss mindestens zehn Jahre oder besser noch länger lagern, um seine volle Reife zu erlangen.

Gute Jahrgänge

Nur wenn es wirklich ein Spitzenjahrgang war, wie zum Beispiel das Jahr 1994, dann darf die Quinta den Wein als Vintage Portwein anbieten. Dieser Vintage Portwein reift ausschließlich in Flaschen und das aus einem guten Grund. Anders als in einem Holzfass bekommt der Portwein in einer Flasche keinen Sauerstoff. Der Reifungsprozess geht daher sehr langsam und schonend vor sich. Wird er geöffnet, dann muss dieser Wein innerhalb von 24 Stunden getrunken werden, denn sonst „kippt” er und wird ungenießbar.

Single Quinta

Ein ganz besonderer Vintage Portwein ist der Single Quinta, denn die Trauben für den Wein stammen von nur einer einzigen Quinta. Dieser Portwein zeichnet sich immer durch seine Farbe aus.

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